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admin489 – Almmarkt.com https://dev.cms01.almmarkt.com Eine weitere WordPress-Website Tue, 10 May 2022 09:59:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Verein Nachhaltige Tierhaltung begrüßt verpflichtende Herkunftskennzeichnung https://dev.cms01.almmarkt.com/news/verein-nachhaltige-tierhaltung-begruesst-verpflichtende-herkunftskennzeichnung/ Tue, 10 May 2022 09:57:19 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=907

Der Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich (NTÖ) als Sprachrohr der Sparten der Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel und Pferde begrüßt die von Bundeskanzler Karl Nehammer und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger angekündigte Begutachtung der Verordnungen zur Einführung der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von Milch, Fleisch und Eiern in verarbeiteten Produkten und in der Gemeinschaftsverpflegung.

„Der NTÖ fordert seit Jahren die Umsetzung der im Regierungsprogramm verankerten Vorhaben, ein großer Dank gilt besonders dem Landwirtschafts- und Gesundheitsministerium, dass dieser Schritt zu mehr Transparenz der angebotenen Lebensmittel gesetzt wurde“, so NTÖ-Obmann Josef Fradler. „Die heimischen kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe erzeugen tagtäglich qualitativ hochwertige Lebensmittel für die Gesellschaft unter Einhaltung höchster Tierwohl-, Umwelt- und Produktionsstandards, sorgen für Versorgungssicherheit und sind für die Gemeinschaftsverpflegung abrufbar. Es ist höchste Zeit diese entsprechend zu kennzeichnen.“

Es braucht Monitoring und Kontrollen

Damit die Umsetzung der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auch funktioniert, braucht es konkrete Einrichtungen für entsprechendes Monitoring als auch Kontrollmechanismen. „Das Projekt der Servicestelle für die Beschaffung von Ei und Geflügel (SNEG) von der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) könnte hier Unterstützung anbieten“, informiert Markus Lukas, Vertreter der österreichischen Geflügelwirtschaft. Hierbei werden die Einkäufer:innen, Gastronom:innen und Küchenleiter:innen in der Gemeinschaftsverpflegung über die hohe Qualität der AMA-Gütesiegel zertifizierten Geflügel- und Eiprodukte informiert, denn Eier aus Käfighaltung und Geflügelfleisch mit niedrigen Haltungsstandards landen noch immer täglich auf den heimischen Tellern. Die SNEG-Servicestelle unterstützt die Unternehmen hinsichtlich Verfügbarkeit und Kommunikation.“

Gastronomie als nächster Schritt

Für die Vertreter des NTÖ sollte die verpflichtende Herkunftskennzeichnung sowohl für alle öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpfleger als auch für die Gastronomie eingeführt werden. „Die Kennzeichnung muss auch die Gastronomie umfassen, denn hier wird ein Großteil der Mahlzeiten verzehrt. Denn dann haben unsere Konsumentinnen und Konsumenten Transparenz auf ihren Tellern und die Qualität unserer heimischen Produkte ist deutlich sichtbar“, so Josef Fradler optimistisch.

Originalartikel: rinderzucht.at

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NEU – Online Milchvieh-Rationsberechnung https://dev.cms01.almmarkt.com/news/neu-online-milchvieh-rationsberechnung/ Wed, 23 Mar 2022 15:41:50 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=885

Seit Montag, den 21. März 2022 erscheint der Online-Rationsberechner im neuen Design. Die bisherigen Funktionalitäten sowie Futtermittel bleiben nach wie vor erhalten.

© Rinderzucht Austria

Mit der aktualisierten Futteraufnahmeschätzformel von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein kann die Futteraufnahme noch genauer aus bisher berechnet werden. Die Umsetzung erfolgte mit der Programmierfirma IT4NG und der ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH, die Praxisreife wurde von DI Franz Tiefenthaller von der LK OÖ getestet.

© ZuchtData

Das Online Milchvieh-Rationsprogramm des RDV wurde vor etwa 10 Jahren für die Praxis freigegeben. Jeder Milchviehhalter, der Mitglied des Landeskontrollverbandes (LKV) ist, kann es seither kostenlos nutzen.

Mehrere Monate wurde intensiv mit der Programmierfirma IT4NG und der ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH an der Umstellung gearbeitet. Nun ist es soweit. Seit Montag, 21. März 2022 ist die neue Version in Betrieb. Das Design wurde an jenes, das bereits aus dem Herdenmanager und OptiBull bekannt ist, angepasst. Alle Funktionalitäten bleiben gleich. Alle erfassten Futtermittel und Rationen sind natürlich weiterhin verfügbar.

Das Programm ist das einzige weltweit, das auf Basis der Milchleistungskontrollergebnisse der Einzeltiere und der Qualität der Futtermittel individuelle Rationen für jede Milchkuh berechnet. Dies ist die Basis zur Berechnung bedarfsorientierter Kraftfuttermengen. In Zeiten hoher Kraftfutter- und noch höherer Eiweißfuttermittelpreise ist die gezielte Kraftfuttergabe ein Gebot der Stunde!

Futtermittelanalysen aus dem LK-Futtermittellabor Rosenau werden seit Mai 2021 automatisch in die Futtermittelliste des Betriebes übernommen. So können Übertagungsfehler vermieden werden. Da die Futtermittelqualität die Futteraufnahme beeinflusst, ist die Futtermitteluntersuchung ein wesentlicher Knackpunkt für eine praxistaugliche Berechnung der Milchviehration.

Die Population der Milchkühe entwickelt sich stetig weiter, dies wird auch im Programm umgesetzt. Noch in diesem Jahr folgt ein weiterer Meilenstein: die aktualisierte Futteraufnahmeschätzformel von Dr. Leonhard Gruber, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, wird implementiert. Damit kann die Futteraufnahme noch genauer aus bisher berechnet werden.

Das Rationsprogramm wird von den LK-Fütterungsberatern österreichweit in der Beratung eingesetzt, auch in Baden-Württemberg greift die LKV-Beratung darauf zu. Jeder Landwirt kann in LFI-Seminaren auch selbst die Handhabung des Programms erlernen.

Autor: DI Franz Tiefenthaller (LK OÖ)

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Bundesfleckviehschau und Fleckvieh-Weltkongress https://dev.cms01.almmarkt.com/news/bundesfleckviehschau-und-fleckvieh-weltkongress/ Mon, 21 Mar 2022 08:10:33 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=868

Gemeinsam mit fachkundigen Autoren hat der ÖBSZ eine neue Broschüre herausgebracht, die sich mit der bedarfsgerechten Fütterung von Schafen befasst. Sie liegt in den Landesverbänden für alle interessierten Schafhalterinnen und Schafhalter auf.

Ein grandioses Schaufenster zum richtigen Zeitpunkt

© Rinderzucht Austria

Nach mehr als 25 Jahren ist es endlich wieder soweit. Österreich ist von 30. August bis 4. September 2022 Gastgeber des Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongress. Haupttagungsort ist das Parkhotel Schönbrunn in Wien. Damit werden auch die fachlichen Highlights des ersten Teiles des Kongresses von Dienstag bis Freitag in der Region rund um die Bundeshauptstadt stattfinden. Dann geht es weiter nach Linz und Freistadt, wo wir am Wochenende des 3. und 4. September die besten und schönsten Fleckviehkühe Österreichs auf der Bundesfleckviehschau einem nationalen und internationalen Publikum präsentieren werden.

Für unsere internationalen Gäste, besonders für jene aus den entfernteren Teilen Europas und aus anderen Kontinenten, haben wir eine Post-Kongress-Agrotour in verschiedene Züchterregionen in Österreich geplant.

Dabei zeigen wir unseren Gästen bis 8. September weitere Top Fleckviehzuchtbetriebe. Auch Kultur und Natur unserer Heimat werden dabei nicht zu kurz kommen.

Was wollen wir der Welt zeigen?

Österreich ist bezogen auf den länderspezifischen Rassenanteil das fleckviehreichste Land der Welt und auf einem erfolgreichen Weg. In nahezu allen im Zuchtziel definierten Parametern kann auf eine erfreuliche Entwicklung geblickt werden. In der Leistungsfähigkeit der Tiere wurde ein starker Zuchtfortschritt erzielt, was für die internationale Wahrnehmbarkeit von Fleckvieh aus Österreich wichtig war und ist. Gleichzeitig gelingt es durch eine ökonomisch sinnvolle Gewichtung im Gesamtzuchtwert die Grundstärken der Rasse in Eutergesundheit, Fruchtbarkeit und Robustheit zu erhalten.

Fleckvieh – Doppelnutzung in Perfektion

Die Doppelnutzung ist der große Joker der Rasse. Die Fähigkeit Milch und Fleisch in einem Tier in Reinzucht zu vereinen ist ein ökonomischer Aspekt, der klar für Fleckvieh spricht.
Die Möglichkeit, dass nicht für die Zucht benötigte Tiere zur Produktion von hochwertigem Rindfleisch bestens geeignet sind, ist Teil der Lösung auf Fragen unserer Zeit nach Nachhaltigkeit und Umwelteffizienz. Dass die Forcierung der Doppelnutzung bei Rind und Geflügel erstmals auch Teil eines Regierungsprogrammes in Österreich ist, bestätigt den Weg der Rasse Fleckvieh auch in der gesellschaftlichen Wahrnehmung.

Wir wollen als Gastgeberland des Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongresses die genannten Vorteile unseres Fleckviehs in Ökonomie und Ökologie zeigen. Gleichzeitig werden aber auch globale Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Rinderzucht und die gesamte Landwirtschaft im Mittelpunkt stehen.

Einerseits sind die globalen Herausforderungen wie Digitalisierung und die damit verbundene beschleunigte Entwicklung neuer Techniken in allen Bereichen allgegenwärtig. Andererseits erleben wir die kontroversiell geführte Diskussion zur Klimawirkung der Rinder im gesellschaftlichen Fokus.

Mit dem Motto des Kongresses „Fleckvieh Changes“ also „Fleckvieh verändert“ möchten wir zeigen, dass wir nicht nur die Herausforderungen sehen, sondern auch überzeugende Antworten anbieten können. Fleckvieh verändert die Rinderwelt – es ermöglicht Milchviehhaltung mit robusten Kühen und ist die ökoeffizienteste Form der Rinderhaltung – und das in Reinzucht!

Der österreichische Weg – Fleckvieh Changes!

Im Schnitt bringt die österreichische Fleckviehkuh mehr als 4 Kälber in ihrem Leben zur Welt. Damit nimmt Fleckvieh in puncto Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz eine internationale Spitzenposition im Vergleich der Rinderrassen ein.

Mit der genomischen Selektion steht uns ein modernes Werkzeug der Rinderzucht zur Verfügung. Durch die konsequente Umsetzung des gemeinsamen Zuchtprogrammes ist züchterischer Fortschritt die logische Konsequenz. Dieser Fortschritt spiegelt sich besonders bei den Fitnessmerkmalen wider und soll sich zukünftig auch bei neuen Merkmalen wie Klauengesundheit, Stoffwechselstabilität, Futtereffizienz oder Umweltwirkung der Kühe zu Buche schlagen.

„Fleckvieh Changes“ gilt auch in dem Sinne, dass wir im Gegensatz zu anderen nach wie vor eine gute Chance sehen, die Hochzucht auch zukünftig in bäuerlicher Hand zu halten und eine gesamtheitliche Zuchtstrategie umsetzen zu können. Das geht nur mit konsequenter Zuchtarbeit sowie dem damit verbunden konsequenten Einsatz moderner Techniken. Damit die Genomselektion gut funktioniert, ist eine möglichst große Zuchtpopulation essentiell, was wiederum intensive internationalen Zusammenarbeit unerlässlich macht.

Diese internationale Zusammenarbeit zu verstärken und Fleckvieh Freunde aus aller Welt endlich wieder zusammenzubringen ist ein Ziel des World Simmental Fleckvieh Congress 2022 in Österreich.

Alle Informationen zum Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongress in Österreich sind ab sofort unter www.fleckvieh.at in den Sprachen Deutsch/Englisch/Spanisch abrufbar.

Als Veranstalterland versuchen wir unser Bestes zu geben, um den Gäste des Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongress ein qualitativ hochwertiges und informatives Programm zu bieten.

Nutzen Sie daher die sehr attraktiven Frühbucherangebote und melden Sie sich rasch auf der Anmeldeplattform unter www.fleckvieh.at zum weltweiten Top Fleckvieh Event des Jahres an.

10 Gründe, warum man beim Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongress in Österreich einfach dabei sein muss:

  1. Österreich ist mit dem weltweit höchsten länderspezifischen Anteil an Fleckviehtieren eines DER Hochzuchtländer
  2. Österreich ist daher wohl der beste Treffpunkt, um nach einer langen Zeit der Distanz Freunde und Partner der Fleckviehzucht wiederzutreffen
  3. Erleben Sie in Österreich einmalige landschaftliche Schönheit und die Vielfalt der Landwirtschaft
  4. Genießen Sie die berühmte Gastfreundschaft Österreichs voller kulinarischer Genüsse und typisch österreichischer Gemütlichkeit
  5. Sie werden von den weltweit bekannten kulturellen Highlights und pulsierendem Nachleben der Weltstadt Wien begeistert sein
  6. Freuen Sie sich auf die Besuche von herausragenden Fleckvieh-Zuchtbetrieben der Doppel- und Fleischnutzung
  7. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit internationalen Experten auf der Konferenz „Fleckvieh Changes“
  8. Freuen Sie sich auf zwei großartige Stierpräsentationen mit den besten Stieren der österreichischen Fleckviehzucht
  9. Die Bundesfleckviehschau ist DIE Rinderveranstaltung in Österreich bildet den fachlichen Höhepunkt des Kongresses
  10. Erleben Sie die besten und schönsten Fleckviehtiere Österreich und eine einmalige Eliteversteigerung auf der Bundesfleckviehschau in Freistadt

Autor: Reinhard Pfleger
Originalartikel: rinderzucht.at

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FLECKVIEHZÜCHTER DES JAHRES 2021 https://dev.cms01.almmarkt.com/news/fleckviehzuechter-des-jahres-2021/ Mon, 14 Mar 2022 04:00:59 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=844

Die Top-Ten des Bewerbes

1. Platz: Familie Schweighofer, Pöllau, RZSTM

© Fleckvieh Austria

ZIERDE, ZEDER, ZORA, ZENZI sind mittlerweile klingende Namen auf den Schaubühnen des österreichischen Fleckviehs. Gleichzeitig sind es die Mütter von GS MCDRIVE, GS HERZBLUT, GS WM, GS MARKANT, GS MUTMACHER und anderen. Mit den besten Exterieurkühen in Österreich züchterisch erfolgreich sein – wer das als Züchter erreicht hat, kann sich zu Recht „Fleckviehzüchter des Jahres“ nennen lassen. Die nachkommengeprüften Vererber GS MC DRIVE Pp und GS HERZBLUT sowie der Jungstier HIM, der an die Besamungsstation Greifenberg in Bayern ging, sowie zwölf genotypisierte Stierkälber, die das Limit erfüllten, waren die Basis für die höchste Punktezahl aus dem Zuchtbereich in diesem Jahr. In Verbindung mit dem fast maximalen Input aus dem Fitnessbereich sicherte sich die Familie Schweighofer 2021 zum zweiten Mal den Titel „Fleckviehzüchter des Jahres“.

2. Platz: Familie Sitka, Miesenbach bei Birkfeld, RZSTM

© Fleckvieh Austria

Der Betrieb von Engelbert Sitka im oststeirischen Miesenbach kann mit Fug und Recht zu den erfolgreichsten Fleckviehzüchtern des letzten Jahrzehnts in Österreich gezählt werden. In den letzten acht Jahren landete Familie Sitka sechs Mal unter den Top 10 und fünf Mal am Stockerl im Ranking „Fleckviehzüchter des Jahres“. Heuer ging ein großer Traum in Erfüllung: Engelbert Sitka holte sich den „Oscar der Fleckviehzucht“ in Österreich. Und wie – mit der höchsten jemals erreichten Punktezahl und über 200 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten! Der Grundstein dafür wurde durch den Verkauf von insgesamt sechs genomischen Jungvererbern an Besamungsstationen gelegt, wovon mit GS RAZFAZ und GS HUBERBUA zwei in der Top-Liga der Fleckviehzucht spielen. Unglaubliche 13 Kandidaten mit bis zu GZW 142 lieferten im Auswertungszeitraum ordentlich Punkte und lassen auf gefragte Jungvererber für die Zukunft hoffen.

3. Platz: Hubert Schrems/DI Katharina Eibelhuber, FIH

© Fleckvieh Austria

Die Fleckviehherde von Hubert Schrems und Katharina Eibelhuber ist über die Grenzen des Verbandsgebietes hinaus bekannt. Die konsequente Zuchtarbeit des jungen Betriebsführers und der jungen Betriebsleiterin hinterlässt nicht nur in Österreich, sondern auch international ihre Spuren. Die drei in die Auswertung eingegangenen Jungstiere MOAB, ZAROC Pp* und MAJAS PP* werden im In- und Ausland eingesetzt. MOAB wird auch als Teststiervater im Zuchtprogramm Fleckvieh Austria genützt. Wertvolle Punkte in der Auswertung zum Züchter des Jahres brachten 10 in Aufzucht befindliche Kandidaten, die zu den besten Jungstieren ihrer jeweiligen Väter gehören. Das große Potential an genetisch hornlosen Kalbinnen und Kühen wird kombiniert mit viel züchterischem Gespür weiterhin eine Quelle bester Fleckviehgenetik sein. Ein Höhepunkt im letzten Jahr für die junge Züchterfamilie war der 2. Platz mit MELDE Pp* bei der Rieder Messe.

4. Platz: Familie Fürst, Lasberg, RZO

© Fleckvieh Austria

Die bekannte Züchterfamilie konnte den Bewerb „Züchter des Jahres“ bereits dreimal (2012, 2018 und 2019) für sich entscheiden. 2021 nimmt der Betrieb den hervorragenden 4. Rang unter den besten Züchtern Österreichs ein. Von der Ausnahmekuh TAUBE Pp*, vom Betrieb Kerschbaummayr (Rang 9) gezüchtet, gingen bereits 10 Söhne in den Besamungseinsatz, vier von ihnen kamen heuer in die Wertung (HELIKOPTER, HERZBLATT, VERITAS PP*, VUERST PP*). Erfreulich ist, dass ZAZU und MANNA ihre in sie gesetzten Erwartungen als nachkommengeprüfte Vererber weitgehend erfüllen konnten. Beide liegen mit einem beachtlichen GZW von 133 unter den Top 10 in Österreich und Deutschland, sind aber nicht in der heurigen Wertung. Aktuell steht u.a. einer der besten WETTINER-Söhne aus ETOSCHA mit 137 GZW und makellosem Exterieur in Aufzucht. Der Betrieb Fürst arbeitet im Projekt FoKUHs mit und lässt seit Jahren alle männlichen und weiblichen Tiere genotypisieren.

5. Platz: Familie Stückler, Prebl, caRI

© Fleckvieh Austria

Auch in diesem Jahr überzeugte die Familie Stückler aus dem oberen Lavanttal in Kärnten mit ihrer Fleckvieh-Zucht. Nach dem hervorragenden 2. Platz im letzten Jahr konnte die Züchterfamilie, welche sich in der dritten Generation befindet, auch dieses Jahr eine Platzierung unter den Top 5 erreichen. Durch ihre beiden Teststierväter und Jungstiere, WINTERTRAUM und GS HELLSTORM, zeichnete sich die Familie Stückler im vergangenen Jahr aus. Starke vier Kandidaten brachten dem Betrieb außerdem die Punkte fürs Ranking. Mit einem Herden-GZW von 115,0 zählt dieser Betrieb zu den besten Österreichs. Die Herde zeichnet sich durch ihre starken Fitnesswerte, Milchleistung und dem top Exterieur aus. Durch einen 100-prozentigen Einsatz von Jungstieren ist der Betrieb stets bemüht, mit der neuesten und qualitativ hochwertigen Genetik, die es am Markt gibt, zu punkten. Auch der Embryotransfer ist ein fixer Bestandteil am Betrieb.

6. Platz: Familie Perzi, Karlstein/Thaya, NOEGEN

© Fleckvieh Austria

Für die Brüder Robert und Bernhard Perzi aus Karlstein an der Thaya, im nördlichen Waldviertel gelegen, wird das ohnehin bereits erfolgreiche Züchterjahr 2021 nun mit dem sechsten Platz bei der Auswertung gekrönt. Die Fleckviehherde glänzt mit imponierenden Leistungskennzahlen und hervorragenden Fitnesswerten. Die beiden stark genutzten und höchst interessanten Jungstiere GS WUNDAWUZI (V.: Westwind) und GS MY DREAM (V.: GS Mydarling) waren maßgeblich entscheidend für das hohe Punktekonto. Das Duo wird auch in sämtlichen Zuchtprogrammen in der gezielten Paarung eingesetzt. Beide stammen aus der exzellent züchtenden GS DERBESTE-Stiermutter LIA. LIA überzeugt auch im Exterieur mit ihrem Körper und dem hervorragenden Euter. Auch für die Zukunft ist man bestens gerüstet. In der Jungviehherde stehen einige höchst interessante Tiere, welche auch züchterisch genutzt werden.

7. Platz: Familie Bauer, Ratten, RZSTM

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Johannes und Tanja Bauer bewirtschaften mit tatkräftiger Unterstützung von Johannes Eltern eine Landwirtschaft auf knapp 1.200 m Seehöhe. Trotz der Tatsache, dass der flächenstarke Betrieb auch einen größeren Forst bewirtschaftet, ist die Fleckviehzucht seit jeher die große Leidenschaft des Hauses. 2015 wurde in einen modernen Laufstall mit höchstem Tierkomfort investiert. Die Fleckviehherde wird züchterisch über weibliche Typisierungen und Embryotransfer intensiv bearbeitet. Zudem wird seit einiger Zeit auch die züchterische Integration des Hornlosgens angestrebt. In der Auswertung wurden die Jungstiere GS WANOLO Pp (V.: GS What Else) und GS HYPOS (V.: Helsinki) berücksichtigt. GS HYPOS hat die bekannte Fotokuh KIMBERLY zur Mutter, die in diversen Medien Werbung für ihren Vater GS DER BESTE macht. Der Betrieb punktete aber auch im Fitnessbereich. Speziell beim Kriterium Kühe über 50.000 kg Milch Lebensleistung holte er sich die Höchstpunktezahl.

8. Platz: Familie Klampfl, St. Lorenzen/Wechsel, RZSTM

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Der Zuchtbetrieb der Familie Klampfl in der Nordoststeiermark zählt seit vielen Jahren zu den engagiertesten Betrieben in der Fleckviehzucht. Die auffällig exterieurstarke Fleckviehherde produziert in einem modernen Laufstall seit vielen Jahren auf hohem Leistungsniveau. Auf regionalen, Landes- und Bundesschauen konnten mittlerweile Siege eingefahren werden. Die Fleckviehherde umfasst 50 bis 60 Kühe und punktet auch in der Fitness. Besonders die kurze Zwischenkalbezeit und die Eutergesundheit fallen positiv auf. Der bislang größte züchterische Erfolg glückte mit GS VERY GOOD (V.: Valeur). Trotz Jahrgang 2015 weist dieser töchtergeprüfte Stier einen GZW von 130 aus und liefert mit hoher Leistung, guter Fitness und Top-Exterieur das Bild eines großen Vererbers ab. Die erfolgreiche Betriebsentwicklung ist sicher auch ein Produkt großer Tatkraft und einer positiven Einstellung zur Rinderzucht und Landwirtschaft.

9. Platz: Familie Kerschbaummayr, Waldburg, RZO

© Fleckvieh Austria

Die Züchterfamilie Kerschbaummayr aus Waldburg im Bezirk Freistadt ist das erste Mal unter den Top-Ten der Fleckviehzucht. Durch die bekannte Kuh TAUBE Pp*, die ihren Ursprung auf dem Betrieb hat, wurde in den letzten Jahren der Embryotransfer (ET) sehr stark forciert. Ein Kuhkalb, EDELSTEIN aus PERFEKT, mit GZW 143 und ein Kuhkalb, HELIKON aus MADNESS, mit 139 und entsprechendem Exterieur ragen besonders heraus. Ein sehr interessanter HIGHPOWER aus VARTA mit 134 unterstreicht die gelungene ET-Philosophie. Durch die reinerbige Kuh TILLY PP* konnten SABIK Pp* (Stern x Maximum Pp*) und POTENT PP* (Polledking PP* x Maximum Pp*) wichtige Punkte für die Platzierung erreichen. Der Betrieb Kerschbaummayr arbeitet im Projekt FoKUHs mit und lässt alle männlichen und weiblichen Tiere genotypisieren. 2021 kamen aufgrund intensiver Nutzung des ETs 139 Kälber zur Welt. Die Aufzucht der Kälber ist durch den Neubau des Kälberstalls gut zu bewerkstelligen.

10. Platz: Familie Schmidseder, Enzenkirchen, FIH

© Fleckvieh Austria

Die Fleckviehherde von Karin und Alois Schmidseder aus Enzenkirchen zählt zu den genetisch interessantesten in Österreich. Mit einem durchschnittlichen Gesamtzuchtwert von 119,6 Punkten liegen die rund 40 Kühe des Betriebes auf einem sehr hohen Niveau. Im letzten Jahr wurde im Stall ein Melkroboter eingebaut. Die Umstellung verlief problemlos. Wichtige Punkte zum 10. Platz bei der Auswertung zum Züchter des Jahres brachte der in Baden-Württemberg eingesetzte Jungstier MARQUEZ Pp*. Am Betrieb befinden sich derzeit interessante Kandidaten aus den Vollschwestern des Stieres HORAZIO P*S in Aufzucht. Der eine oder andere von den sechs Kandidaten wird voraussichtlich heuer den Weg auf eine Besamungsstation finden. Ein Höhepunkt für die Familie Schmidseder war im letzten Züchterjahr ein hervorragender 2. Platz mit der Jungkuh FANTA bei der Rieder Messe.

Originalartikel: fleckvieh.at

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Broschüre: Fütterung von Schafen zur Milch- und Qualitätslämmererzeugung https://dev.cms01.almmarkt.com/news/broschuere-fuetterung-von-schafen-zur-milch-und-qualitaetslaemmererzeugung/ Sun, 13 Mar 2022 04:00:22 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=839

Gemeinsam mit fachkundigen Autoren hat der ÖBSZ eine neue Broschüre herausgebracht, die sich mit der bedarfsgerechten Fütterung von Schafen befasst. Sie liegt in den Landesverbänden für alle interessierten Schafhalterinnen und Schafhalter auf.

© OEBSZ

Die Inhalte dieser Fütterungsbroschüre beschäftigen sich zunächst mit der Verdauung, den Fütterungsgrundsätzen und der Weidehaltung. Im Weiteren wird vertiefend auf die Fütterung in der Mutterschafhaltung mit Lämmerproduktion sowie auf die Fütterung in der Milchschafhaltung eingegangen.
Anschließend werden wichtige Fütterungsprobleme und -fehler sowie Rationsbeispiele und der Body Condition Score erläutert. Auch auf Fütterungskosten sowie weiterführende Informationsquellen wird eingegangen.

Diese Broschüre richtet sich an all jene, die mehr über die leistungsgerechte Fütterung von Schafen erfahren möchten. Das betrifft v. a. Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger in die Schafhaltung, aber auch langjährige Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter, die sich in diesem Bereich fortbilden und ihre Fütterungsprozesse verbessern möchten.

Machen Sie sich gern selbst ein Bild und holen sich Sie ein Exemplar der Broschüre bei Ihrem Landesverband.

Hier geht es zur Broschüre – viel Spaß beim Schmökern!

Originalartikel: oebsz.at

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Mehr Schafe und Ziegen in Österreich! https://dev.cms01.almmarkt.com/news/mehr-schafe-und-ziegen-in-oesterreich/ Thu, 10 Mar 2022 11:48:40 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=836

Der Bestand an Schafen nahm 2021 insgesamt um 2,2 % auf 402 000 und jener der Ziegen um 8,5 % auf 101 000 Tiere zu.

© OEBSZ / Daniela Köppl

Die Anzahl der Schafe legte im Vergleich zu Dezember 2020 bei Mutterschafen und gedeckten Lämmern (+2,0 % auf 240 000 Tiere) als auch bei anderen Schafen (+2,4 % auf 162 000 Tiere) zu. Mit einem Plus von 6,7 % stieg der Bestand an Ziegen, die bereits gekitzt haben, und gedeckten Ziegen auf 63 800 Tiere und jener der anderen Ziegen um 11,5 % auf 36 800 Tiere.

Es gab weniger Schlachtungen bei Schafen und Ziegen als im Vorjahr.

Quelle: Statistik Austria, Pressemitteilung 12.741-039/22

Originalartikel: oebsz.at

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Zahl der Rinder haltenden Betriebe 2021 in Österreich gesunken https://dev.cms01.almmarkt.com/news/zahl-der-rinder-haltenden-betriebe-2021-in-oesterreich-gesunken/ Wed, 09 Mar 2022 11:05:52 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=814

Die Zahl der Rinder stieg per 1. Dezember 2021 um 0,8% bzw. 14.700 Tiere auf 1,87 Mio. Stück, die Betriebe gingen um 2,5% auf 53.700 zurück, dadurch stieg die Herdengröße auf 35 Rinder je Betrieb.

© RINDERZUCHT AUSTRIA / Kalcher

Mit Stichtag 1. Dezember 2021 wurden laut Statistik Austria österreichweit rund 1,87 Mio. Rinder gehalten, das waren um 0,8% bzw. 14.700 Tiere mehr als 2020. Die Anzahl der untersuchten Schlachtungen im Jahr 2021 blieb gegenüber 2020 bei Rindern nahezu unverändert. Die Zahl der am Stichtag Rinder haltenden Betriebe sank im Jahresabstand um 2,5% auf 53.700. Die durchschnittliche Bestandsdichte stieg auf 35 Rinder je Betrieb (2020: 34 Rinder). Bei den Rindern erhöhte sich der Bestand an Jungvieh unter einem Jahr um 2,1% auf 611.000 Tiere. Die Zahl der Schlachtkälber stieg dabei auf 154.000 (+2,1%), jene der anderen Kälber und Jungrinder auf 457.000 (+2,1%). Mit einem Plus von 1,6% erhöhte sich der Bestand des ein bis unter zwei Jahre alten Jungviehs auf 421.000 Tiere. Dabei nahm sowohl die Anzahl der Stiere und Ochsen (+3,4% auf 161.000) als auch jene der Nutz- und Zuchtkalbinnen (+0,5% auf 180.000) sowie Schlachtkalbinnen (+0,5% auf 80.000) zu, so die Statistik Austria.

Ein Bestandsrückgang um 0,5% auf 838.000 Tiere wurde in der Altersklasse der zumindest zwei Jahre alten Rinder verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Schlachtkalbinnen (-1,1% auf 18.700 Tiere), der Nutz- und Zuchtkalbinnen (-1,1% auf 86.700) sowie jene der anderen Kühe (-2,6% auf 186.000). Bestandszuwächse gab es hingegen bei Stieren und Ochsen (+0,4% auf 20.500) sowie auch Milchkühen (+0,3% auf 526.000).

Originalartikel: rinderzucht-stmk.at

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Hagelversicherung: Rinderversicherung ausgeweitet https://dev.cms01.almmarkt.com/news/hagelversicherung-rinderversicherung-ausgeweitet/ Thu, 03 Mar 2022 09:25:42 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=793

Tierhaltende Betriebe sind das ganze Jahr über vielen Risiken ausgesetzt. Trotz bester landwirtschaftlicher Praxis ist es oft nicht möglich, die Einschleppung von Tierseuchen oder Verendungen der Tiere zu verhindern. Aber auch Wetterextreme können die Futtergrundlage vernichten.

© ÖHV / Petscharnig (Rinderzucht Austria)

Die Österreichische Hagelversicherung – Österreichs größter Tierversicherer – hat daher das Versicherungsangebot für rinderhaltende Betriebe nochmals ausgeweitet.

Neu ab 2022 in der Rinderversicherung

  • In der Rinderversicherung „Agrar Rind“ war bislang das Risiko eines Seuchenausbruchs am eigenen Betrieb automatisch mitversichert. Seit dem Jahr 2022 ist eine Sperre durch einen Seuchenausbruch in der Umgebung auch automatisch mitversichert. Mit den Varianten „SMOK 1“ und „SMOK 2“ kann zusätzlich die Versicherungssumme für den Seuchenfall erhöht werden.
  • Neu ist auch, dass bei jeder Rinderversicherung die Milchentsorgungs- und Milchtransportkosten bei Seuchenausbruch ersetzt werden, wenn die Molkerei die Milch nicht mehr abholt und keine Möglichkeit einer sonstigen Verwertung besteht.
  • Auch Wagyu-Rinder können jetzt noch besser abgesichert werden. Die Österreichische Hagelversicherung entschädigt ab dem Jahr 2022 auch Kreuzungstiere mit 50 Prozent. In der „Variante Spezialrassen“ können Sie als Landwirt die Versicherungssumme individuell einstufen. So erhalten Sie bei einer Versicherungsprämie von nur 87,08 Euro eine Entschädigung von bis zu 5.000 Euro pro Tier.
  • Attraktive Prämie: Mit der „Variante Elitezuchttiere“ ist Ihre TOP-Genetik im Stall ab dem zweiten Lebensmonat mit einer Versicherungsprämie von nur 147,84 Euro pro Tier auf bis zu 12.000 Euro abgesichert.

„In der Tierhaltung stellen Tierseuchen und Krankheiten wie TBC oder die Rinderbrucellose
immer ernstere Gefahren dar. Sowohl ein Ausbruch am eigenen Betrieb als auch in der Umgebung kann oft nicht verhindert werden. Eine Absicherung des Produktionsausfalles und der Milchentsorgungs und -transportkosten sowie eine Versicherung hochwertiger Zuchtherden über ARGAR Rind sind daher wichtige Säulen des Risikomanagements“, so Stefan Lindner, Obmann RINDERZUCHT AUSTRIA.

Förderung

Ihre Prämie wird für alle Wetterrisiken, Tierseuchen und Infektionskrankheiten zu 55 Prozent von Bund und Ländern gefördert. Als Landwirt bezahlen Sie nur 45 Prozent der Prämie, so bleibt die Versicherung auch für jeden Betrieb leistbar. Die Abwicklung der Prämienförderung erfolgt durch die Österreichische Hagelversicherung.

Kontakt

Nähere Informationen zu allen Produkten der Österreichischen Hagelversicherung
Erhalten Sie unter www.hagel.at und bei Ihren Landesleitern:

Burgenland: Dipl.-Ing. Günther Kurz, +43 664 281 83 75, g.kurz@hagel.at
Kärnten: Dipl.-Ing. Hubert Gernig, +43 664 281 83 76, gernig@hagel.at
Niederösterreich Ost: Ing. Josef Kaltenböck, +43 664 827 20 53, kaltenboeck@hagel.at
Niederösterreich West: Ing. Michael Gindl, +43 664 281 82 96, gindl@hagel.at
Oberösterreich: Ing. Wolfgang Winkler, +43 664 411 84 75, winkler@hagel.at
Salzburg: Matthias Hedegger, BEd, +43 664 284 36 45, hedegger@hagel.at
Steiermark: Ing. Josef Kurz, +43 664 827 20 56, kurz@hagel.at
Tirol: Ing. Norbert Jordan, +43 664 281 83 74, jordan@hagel.at
Vorarlberg: Dipl.-Ing. Richard Simma, +43 664 602 59 19 770, simma@hagel.at
Wien: Dipl.-Ing. Sabina Herndlhofer-Tuma, +43 664 827 20 63, herndlhofer-tuma@hagel.at

Originalartikel: rinderzucht-stmk.at
Quelle: Stefan Fischer, Österreichische Hagelversicherung

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Automatische Melksysteme im Vormarsch https://dev.cms01.almmarkt.com/news/automatische-melksysteme-im-vormarsch/ Thu, 03 Feb 2022 07:18:41 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=767

Bereits 1.400 Anlagen im Einsatz

Seit 2010 verzeichnen die jährlichen Neuinstallationen von Automatischen Melksystemen (AMS) im Schnitt 30%, von 2020 auf 21 ein Plus von 29%. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich dieser Trend verlangsamen sollte. Den großen Vorteil sehen die heimischen AMS-Betriebe in der größeren Flexibilität bei den betrieblichen Arbeitsabläufen. Laut Rückmeldungen im Rahmen einer Umfrage des Projekts D4Dairy im Jahr 2020 von knapp 3.000 Betrieben haben über 700 Betriebe oder 24% angegeben, in den nächsten zehn Jahren in ein AMS zu investieren. Bei den Betrieben mit mehr als 50 Kühen haben rund 40% der Betriebe angegeben, in den kommenden Jahren in ein AMS zu investieren, knapp 40% dieser Betriebe mit mehr als 50 Kühen gaben auch an, bereits in Besitz eines AMS zu sein.

© Rinderzucht Austria

Die zahlenmäßig meisten Investitionen werden laut der D4Dairy-Umfrage in diesem Zeitraum in Kraftfutterstationen und Tiersensoren gehen. Als sehr wichtig sehen die Züchter:innen die Verknüpfung des Rinderdatenverbundes RDV mit den Herdenmanagementprogrammen, den Daten aus der Kraftfutterstationen sowie jenen der Sensoren am Tier.

30% mehr AMS-Betriebe im Vergleich zum Vorjahr – 7,5% der Kontrollbetriebe melken bereits automatisch

Der Trend zur Umstellung auf Automatische Melksysteme (AMS) in der heimischen Milchproduktion hält auch im Jahr 2021 an bzw. hat sich noch weiter verstärkt. Wurden im Jahr 2020 noch 181 neue Anlagen installiert und damit ein Plus von 20% erreicht, so entschieden sich 2021 313 Betriebe für ein AMS. Damit erhöhte sich der Bestand an AMS in Österreich per 31. Dezember 2021 um 29% auf 1.391 Anlagen. Das heißt 7,5% der 18.435Kontrollbetriebe melken bereits automatisch. Diese Anlagen melken aktuell 75.000 Kontrollkühe oder 17,3% aller Kontrollkühe. Im Schnitt melkt ein AMS 54,2 Kühe. Die meisten Anlagen stehen derzeit mit 599 Stk. auf den oberösterreichischen Betrieben und damit fast die Hälfte (43%) aller Anlagen. Es folgen die Bundesländer Niederösterreich mit 265 Anlagen bzw. einem Anteil von 19% sowie die Steiermark mit 219 Anlagen (16%). Die meisten Neuinstallationen gab es in den Bundesländern Oberösterreich (+103; +21%), Steiermark (+70; +47%) und in Niederösterreich (+58; +58%) statt.

Datenaustausch mit dem Rinderdatenverbund RDV

Die Datenvernetzung mit AMS wird seitens der RINDERZUCHT AUSTRIA und den Landeskontrollverbänden stark vorangetrieben. Die RINDERZUCHT AUSTRIA mit den Landeskontrollverbänden hat frühzeitig auf diese Automatisierung reagiert. Im Rahmen des Projektes D4Dairy wurden Schnittstellen zu namhaften Herstellern von AMS-Systemen und Sensorsystemen geschaffen, die einen möglichst reibungslosen Datenaustausch zum Nutzen der Landwirt:innen gewährleisten soll. Das erfolgt natürlich nur auf ausdrücklichen Wunsch des jeweiligen Betriebsinhabers. Im Zuge des Forschungsprojektes D4Dairy (www.d4dairy.com) wird bereits seit Projektstart im Jahr 2018 intensiv an der Vernetzung und am Datenaustausch verschiedenster Systeme entlang der Wertschöpfungskette der Milchproduktion gearbeitet. Für diese Betriebe stehen im LKV-Herdenmanager detaillierte Auswertungen zur Verfügung. So kann auf Betriebsebene die Anzahl der Gemelke im Tagesverlauf eingesehen werden. Auf Einzeltierebene zeigt die Roboterübersicht z.B. die Anzahl misslungener Melkungen, die durchschnittliche Tagesmilchleistung sowie die prozentuelle Verteilung der Gemelke nach verschiedenen Auswertegruppen.

Im Jahr 2021 wurden österreichweit 313 neue Anlagen installiert, die meisten Neuinstallationen gab es in den Bundesländern Oberösterreich (+103; +21%), Steiermark (+70; +47%) und in Niederösterreich (+58; +58%).

Anteil Betriebe mit Automatischen Melksystemen an den Kontrollbetrieben im Jahr 2021 per 31.12. in Prozent.

Anzahl Betriebe mit Automatischen Melksystemen in Österreich nach Bundesländern per 31.12.2021.

Originalartikel: rinderzucht-stmk.at

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Betriebsreportage Familie Hartl – Neumarkt in der Steiermark https://dev.cms01.almmarkt.com/news/betriebsreportage-familie-hartl-neumarkt-in-der-steiermark/ Tue, 01 Feb 2022 13:08:20 +0000 https://cms01.almmarkt.com/?p=756

Mit Konsequenz zum Erfolg – von Florian Hörmann, Rinderzucht Steiermark

Im steirischen Neumarkt, im Ortsteil Mariahof, liegt auf einer Seehöhe von 930 m der Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Hartl. Die Hauptproduktionszweige des aufstrebenden und leistungsstarken Zuchtbetriebes sind Milchwirtschaft, Zuchtviehvermarktung sowie die Nutzviehvermarktung.

2014 übernahm der Landwirtschaftsmeister Bernhard Hartl den Betrieb von seinen Eltern und führt ihn nun zusammen mit seiner Gattin Ingrid. Im Jahr 2017 wurde ein neuer Offenfrontstall für 40 Milchkühe und 40 Stück Jungvieh mit einem 90m² großen Special Needs Bereich, der als „Herzstück“ des Stalles gilt, gebaut. Gemolken wird mit einem 2×6 Swing Over Melkstand, erweiterbar auf 2×8, mit höhenverstellbaren Hubtisch in der Melkgrube. Besonderes Augenmerk in der Planung des Stalles wurde auf Tierwohl und Leistungsbereitschaft der Tiere gelegt.   Dies wurde, wie die Zahlen belegen nicht nur umgesetzt, sondern übertroffen. Mit hohen Milchleistungen in den letzten Jahren scheint der Betrieb des Öfteren in den Ranglisten der leistungsstärksten Betriebe der Steiermark und Österreichs auf. Aber zu diesem Erfolg gehört nicht nur ein neu gebauter Stall, sondern auch der Zusammenhalt und die Mithilfe der Familie, das fachliche Wissen, und das nahezu perfekte Herdenmanagement des engagierten Fleckviehzüchters.

Fütterung:

Die Fütterung der Kälber erfolgt je nach Entwicklung 10-12 Wochen mit Vollmilch, Milchaustauscher und einem Zusatz von effektiven Mikroorganismen (EM). Wasser und Kälber TMR werden ab dem ersten Lebenstag ad libitum zur Verfügung gestellt. Anschließend werden die Kälber bis zu einem Jahr intensiv mit der aufgewerteten Mischration der laktierenden Kühe gefüttert. Je nach Alter und Belegzeitpunkt werden die Tiere ein- oder zweimal gealpt. Die Kalbinnen über einem Jahr und die Frühtrockensteher werden mit einer Mischung aus Grassilage vom zweiten Schnitt und Stroh gefüttert. Drei bis vier Wochen vor der Abkalbung bekommen die Kühe eine maisbetonte AMR mit zusätzlichem Eiweiß Kraftfutter.  Den Milchkühen wird eine AMR, ausgelegt auf 29 kg Milch, vorgelegt. Diese setzt sich zusammen aus Grassilage, Maissilage, hochwertigen Energie- und Eiweiß- Kraftfutterkomponenten, Mineralstoffmischung, Salz, Lebendhefe und EM. Zusätzlich wird Kraftfutter über den Transponder angeboten.
Die Futtervorlage erfolgt durch einen elektrischen Selbstfahrer – Futtermischwagen. Das Futter wird 17-mal am Tag von einem automatischen Futterschieber mit Lockfütterung angeschoben. Gefüttert wird täglich am Vormittag, um den selbst produzierten Strom der Photovoltaikanlage bestens zu nützen.
Das Grünland wird für die Region eher unüblich, mit vier bis fünf Nutzungen intensiv bewirtschaftet. Die ersten drei Schnitte werden in Form von Ballen in großteils Eigenmechanisierung bewirtschaftet. Der vierte Schnitt, fünfte Schnitt und die Maissilage werden mit Hilfe von Lohnunternehmen in den Fahrsilo geerntet.

„Die Klauen tragen die Milch“

Damit die Kühe diese enorme Leistungsbereitschaft halten können gehört natürlich auch ein gut organisiertes Herdenmangagement dazu. Die Kühe werden dreimal im Jahr von einem professionellen Klauenpfleger ausgeschnitten. Der im Stall integrierte Klauenstand, der sich nach dem Melkstand befindet, ist für den Landwirt das „Nonplusultra“ im Stall. Bei jeder kleinen Auffälligkeit werden die Kühe nach dem Melkvorgang untersucht und bei Bedarf behandelt. „Die Klauen tragen die Milch“ so lautet das Credo von Betriebsführer Bernhard.

Zur weiteren Routine der täglichen Stallarbeit gehört eine Stoffwechseluntersuchung mittels Blut-Ketose-Messgerät der hochlaktierenden Kühe, eine Eutergesundheitskontrolle vor dem Trockenstellen und die Eingabe eines Selen Bolus fünf Wochen vor der Abkalbung. Alle fünf Wochen wird vom Betreuungstierarzt eine Bestandskontrolle mit Rückenfettmessung zur Konditionskontrolle durchgeführt um den Leistungsbedarf der Tiere bestmöglich zu erfüllen.

Zuchtstrategie:

Gezüchtet wird eine leistungsstarke, inhaltsstoffstarke, großrahmige Kuh mit hochsitzenden Eutern und guter Persistenz. Der Eigenbestandsbesamer setzt zu 100 % auf den Einsatz genomischer Jungvererber. Um bei der Anpaarung nichts dem Zufall zu überlassen, wird der richtige Stier durch den GS-AIO Anpaarungsplaner errechnet. Aktuell werden folgende Stiere eingesetzt: GS HOERI, GS DELUXE, MAKAY, GS WOWARD, GS Wundawuzzi, METER Pp, GS WEEKEND PP und HAMLET Pp.
Da der Betrieb Hartl auch am Projekt FoKUHs teilnimmt, wird die gesamte weibliche Nachzucht genotypisiert. Mit modernen Zuchtmethoden möchte der Betrieb zukünftig genetisch interessante Tiere der etablierten, rahmigen G-Linie und der Exterieur starken P- Linie mittels Embryotransfer nutzen um diese beiden Kuhlinien zu forcieren. Von der Exterieur starken P – Linie steht auch ein höchst interessantes Hashtag Stierkalb mit Top Werten, dass dem Zuchtziel des Betriebes komplett widerspiegelt, in Aufzucht.
Die Stierkälber werden zwischen 90 und 100 Kilogramm zum Teil am Nutzrindermarkt in Traboch verkauft. Für die Zukunft hat sich die Familie Hartl das Ziel gesetzt, die Vermarktungsmöglichkeit von Jungkalbinnen und Jungkühen am Versteigerungsstandort Traboch stärker zu nutzen.

Züchterische Erfolge:

Der Zuchtbetrieb konnte in der früheren Vergangenheit schon einige Zuchterfolge einfahren. Mit der Teilnahme der Steiermarkschau 2019 und 2021 und der erfolgreichen Teilnahme an der Rinderschau der VZG Neumarkt kann der Betrieb auch schon auf Schauerfolge zurückblicken. Mit der GS Wertvoll Tochter Gitti konnte der Landwirt bei der Steiermarkschau 2021 den Gruppensieg der Kühe mit 3 Laktationen holen. Bei der Genossenschaftsschau im Jahr 2018 holte sich der Betrieb den Championtitel der mittleren Kühe mit der GS Rave Tochter Relli. Zurzeit steht auch die erste 100.000 kg Kuh in den Startlöchern. Die sehr fitte GS Rum Tochter steht mittlerweile bei 7 Laktationen mit einer Lebensleistung von 96.000 kg Milch trocken. Des Weiteren konnte sich der Betrieb die Auszeichnung „Top Herde Steiermark“ in den letzten Jahren mit seiner Herde sichern.

Wir wünschen der Familie Hartl noch viel Freude und Erfolge in der Zucht sowie alles Gute in Haus und Hof!

© Rinderzucht Steiermark

© Rinderzucht Steiermark

© Rinderzucht Steiermark

© Rinderzucht Steiermark

Originalartikel: rinderzucht-stmk.at

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